Linzer Kekse backen ist mehr als nur ein weihnachtliches Ritual es ist eine Reise in die Welt der österreichischen Backkunst! Stell dir vor: Der Duft von gerösteten Nüssen und Zimt erfüllt dein Zuhause, während du diese zarten, mürben Kekse mit einem fruchtigen Johannisbeergelee füllst. Klingt verlockend, oder?
Die Linzer Torte, die Urform dieser köstlichen Kekse, hat eine lange und traditionsreiche Geschichte. Bereits im 17. Jahrhundert wurde sie in Linz, Österreich, erwähnt und gilt als eine der ältesten Torten der Welt. Die kleineren Linzer Kekse sind eine beliebte Variante, die sich besonders zur Weihnachtszeit großer Beliebtheit erfreut. Sie sind nicht nur wunderschön anzusehen, sondern auch unglaublich lecker!
Warum lieben wir Linzer Kekse backen so sehr? Es ist die perfekte Kombination aus mürbem Teig, der auf der Zunge zergeht, und der süß-säuerlichen Füllung, die für einen unvergesslichen Geschmack sorgt. Außerdem sind sie relativ einfach zuzubereiten und eignen sich hervorragend zum Verschenken oder zum gemeinsamen Backen mit der Familie. In diesem Rezept zeige ich dir, wie du mit wenigen Zutaten und einfachen Schritten deine eigenen, unwiderstehlichen Linzer Kekse zaubern kannst. Lass uns loslegen!
Ingredients:
- Für den Teig:
- 300g glattes Mehl, Type 405
- 200g kalte Butter, in Würfel geschnitten
- 100g gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse)
- 100g Staubzucker (Puderzucker)
- 1 Ei (Größe M)
- 1 TL Zimt, gemahlen
- 1/2 TL Nelkenpulver
- 1 Prise Salz
- Abgeriebene Schale einer halben Zitrone (optional)
- Für die Füllung:
- 200g Himbeermarmelade (oder Johannisbeermarmelade, Ribiselmarmelade)
- 1 EL Rum (optional, für zusätzlichen Geschmack)
- Zum Bestreuen:
- Staubzucker (Puderzucker)
Zubereitung:
Der Teig:
- Mehl und Butter vorbereiten: Gib das Mehl in eine große Schüssel. Füge die kalten Butterwürfel hinzu. Es ist wichtig, dass die Butter wirklich kalt ist, damit der Teig schön mürbe wird.
- Trockene Zutaten mischen: Füge die gemahlenen Mandeln (oder Haselnüsse), den Staubzucker, Zimt, Nelkenpulver, Salz und die abgeriebene Zitronenschale (falls verwendet) zum Mehl und der Butter hinzu.
- Alles verkneten: Verwende deine Hände oder einen Teigschneider, um die Butter in das Mehl zu reiben, bis die Mischung wie feine Brösel aussieht. Das ist ein wichtiger Schritt, um einen mürben Teig zu bekommen. Vermeide es, die Butter zu stark zu erwärmen.
- Ei hinzufügen: Schlage das Ei leicht auf und gib es zu den restlichen Zutaten.
- Teig kneten: Knete alles rasch zu einem glatten Teig. Sei dabei nicht zu lange, sonst wird der Teig zäh. Wenn der Teig zu trocken ist, kannst du löffelweise etwas kaltes Wasser hinzufügen. Wenn er zu klebrig ist, gib etwas mehr Mehl dazu.
- Teig ruhen lassen: Forme den Teig zu einer flachen Scheibe, wickle ihn in Frischhaltefolie und lege ihn für mindestens 1 Stunde, besser noch 2 Stunden, in den Kühlschrank. Das Ruhen ist wichtig, damit sich das Gluten entspannen kann und der Teig leichter zu verarbeiten ist.
Die Kekse ausstechen und backen:
- Backofen vorheizen: Heize den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus.
- Teig ausrollen: Nimm den Teig aus dem Kühlschrank und teile ihn in zwei Hälften. Rolle eine Hälfte auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 3-4 mm dick aus. Die andere Hälfte bleibt währenddessen im Kühlschrank, damit sie nicht zu weich wird.
- Kekse ausstechen: Steche mit einem Linzer Ausstecher (ein runder Ausstecher mit einem kleineren Loch in der Mitte) die Kekse aus. Du brauchst für jedes fertige Linzer Keks ein volles Keks und ein Keks mit Loch.
- Auf das Backblech legen: Lege die ausgestochenen Kekse auf das vorbereitete Backblech. Achte darauf, dass genügend Abstand zwischen den Keksen ist, da sie beim Backen noch etwas aufgehen.
- Backen: Backe die Kekse im vorgeheizten Ofen für etwa 8-10 Minuten, oder bis sie leicht goldbraun sind. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren, also behalte sie gut im Auge.
- Abkühlen lassen: Nimm die Kekse aus dem Ofen und lasse sie auf dem Backblech kurz abkühlen, bevor du sie auf ein Kuchengitter legst, um vollständig auszukühlen.
- Wiederholen: Rolle die zweite Hälfte des Teigs aus und backe die restlichen Kekse. Sammle die Teigreste, knete sie kurz zusammen, rolle sie erneut aus und steche weitere Kekse aus, bis der gesamte Teig aufgebraucht ist.
Die Füllung vorbereiten und die Kekse zusammensetzen:
- Marmelade vorbereiten: Gib die Himbeermarmelade (oder Johannisbeermarmelade) in eine kleine Schüssel. Wenn du möchtest, kannst du einen Esslöffel Rum hinzufügen, um den Geschmack zu intensivieren. Verrühre die Marmelade gut. Wenn die Marmelade sehr stückig ist, kannst du sie kurz erwärmen und durch ein Sieb streichen, um sie glatter zu machen.
- Kekse zusammensetzen: Nimm jeweils ein volles Keks und ein Keks mit Loch. Bestreiche die Unterseite des vollen Kekses großzügig mit der Marmelade.
- Deckel aufsetzen: Setze das Keks mit dem Loch vorsichtig auf das mit Marmelade bestrichene Keks. Drücke die beiden Kekse leicht zusammen, damit die Marmelade gut hält.
- Mit Staubzucker bestreuen: Bestreue die Kekse mit Loch großzügig mit Staubzucker. Das gibt ihnen nicht nur ein schönes Aussehen, sondern auch eine zusätzliche Süße.
- Trocknen lassen: Lasse die Linzer Kekse vor dem Servieren oder Lagern noch etwas trocknen, damit die Marmelade fest wird.
Tipps und Variationen:
- Andere Marmeladensorten: Anstelle von Himbeermarmelade kannst du auch andere Marmeladensorten verwenden, wie z.B. Johannisbeermarmelade (Ribiselmarmelade), Marillenmarmelade oder Preiselbeermarmelade.
- Nüsse: Du kannst anstelle von Mandeln auch Haselnüsse, Walnüsse oder eine Mischung aus verschiedenen Nüssen verwenden.
- Gewürze: Experimentiere mit verschiedenen Gewürzen, wie z.B. Kardamom, Anis oder Ingwer.
- Schokoladenglasur: Du kannst die Linzer Kekse auch mit Schokoladenglasur überziehen. Tauche die Kekse dazu in geschmolzene Schokolade und lasse sie auf einem Kuchengitter trocknen.
- Vegane Linzer Kekse: Ersetze die Butter durch vegane Butter und das Ei durch einen Ei-Ersatz, wie z.B. Apfelmus oder Leinsamen-Ei.
- Glutenfreie Linzer Kekse: Verwende eine glutenfreie Mehlmischung anstelle von Weizenmehl.
- Lagerung: Bewahre die Linzer Kekse in einer luftdichten Dose auf. Sie halten sich so mehrere Tage frisch.
Ich hoffe, dir gelingen die Linzer Kekse genauso gut wie mir! Viel Spaß beim Backen und Genießen!

Fazit:
Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Rezept zeigen, wie einfach es ist, diese köstlichen Linzer Kekse selbst zu backen! Sie sind wirklich ein Muss für jede Weihnachtsbäckerei, aber ehrlich gesagt, ich finde, sie schmecken das ganze Jahr über fantastisch. Die Kombination aus dem mürben Teig, der fruchtigen Marmelade und dem Puderzucker ist einfach unschlagbar. Und das Beste daran? Ihr könnt sie ganz nach eurem Geschmack anpassen!
Warum ihr dieses Rezept unbedingt ausprobieren solltet:
- Einfach und schnell: Auch Backanfänger können diese Kekse problemlos zubereiten. Die Zutaten sind überschaubar und die Zubereitung ist unkompliziert.
- Wandelbar: Ihr könnt die Marmelade nach Belieben austauschen. Himbeermarmelade, Aprikosenmarmelade, Johannisbeermarmelade erlaubt ist, was schmeckt!
- Perfekt zum Verschenken: Selbstgebackene Linzer Kekse sind ein wunderbares Geschenk für Freunde und Familie. Verpackt sie in einer schönen Dose oder einem kleinen Beutel und bereitet euren Liebsten eine Freude.
- Ein echter Klassiker: Linzer Kekse sind ein fester Bestandteil der österreichischen und süddeutschen Backtradition. Mit diesem Rezept holt ihr euch ein Stück Heimat auf den Tisch.
Serviervorschläge und Variationen:
Die klassischen Linzer Kekse sind natürlich schon ein Gedicht für sich, aber es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, sie zu verfeinern:
- Nussiger Teig: Ersetzt einen Teil des Mehls durch gemahlene Mandeln oder Haselnüsse für einen noch intensiveren Geschmack.
- Zitronenabrieb: Gebt etwas Zitronenabrieb in den Teig, um ihm eine frische Note zu verleihen.
- Gewürze: Verfeinert den Teig mit einer Prise Zimt, Nelken oder Kardamom für ein weihnachtliches Aroma.
- Schokoladenüberzug: Taucht die fertigen Kekse in geschmolzene Schokolade für einen zusätzlichen Genuss.
- Füllungsvariationen: Probiert es doch mal mit einer Füllung aus Nutella, Erdnussbutter oder selbstgemachtem Lemon Curd.
- Dekoration: Verziert die Kekse mit bunten Streuseln, Zuckerperlen oder kleinen Schokoladenstückchen.
Serviert die Linzer Kekse am besten zu einer Tasse Kaffee, Tee oder heißer Schokolade. Sie passen aber auch hervorragend zu einem Glas Milch oder einem Glas Wein. Und natürlich dürfen sie auf keinem Weihnachtsteller fehlen!
Mein Tipp:
Lasst die Kekse nach dem Backen gut auskühlen, bevor ihr sie mit Marmelade füllt. So vermeidet ihr, dass die Marmelade verläuft. Und bewahrt die fertigen Kekse am besten in einer luftdichten Dose auf, damit sie schön saftig bleiben.
Ich bin schon ganz gespannt darauf, eure Kreationen zu sehen! Probiert dieses Rezept für Linzer Kekse backen unbedingt aus und teilt eure Erfahrungen mit mir. Lasst mir einen Kommentar da, erzählt mir, welche Marmelade ihr verwendet habt und wie euch die Kekse geschmeckt haben. Ich freue mich auf euer Feedback!
Viel Spaß beim Backen und Genießen!
Linzer Kekse backen: Das einfache Rezept für Weihnachten
Zarte Linzer Kekse mit fruchtiger Marmeladenfüllung. Ein klassisches Weihnachtsgebäck, das auf der Zunge zergeht.
Ingredients
- 300 g Mehl
- 200 g kalte Butter
- 100 g Zucker
- 1 Ei
- 1 TL Zitronenabrieb
- 1 Prise Salz
- Himbeermarmelade
- Puderzucker
Instructions
- Mehl, Zucker, Mandeln, Haselnüsse, Butter, Ei, Gewürze und Zitronenschale in einer Schüssel zu einem glatten Teig verkneten.
- Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
- Den Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
- Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen.
- Mit einem Linzer-Ausstecher Kekse ausstechen. Bei der Hälfte der Kekse in der Mitte ein Loch ausstechen.
- Die Kekse auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und ca. 8-10 Minuten backen, bis sie leicht goldbraun sind.
- Die Kekse auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
- Die Kekse ohne Loch mit Johannisbeergelee bestreichen und die Kekse mit Loch daraufsetzen.
- Mit Puderzucker bestäuben.
Notes
- The dough should not be moved during the resting period.
- More cloves can be used for a more intense garlic flavor.






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