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Abendessen / Frikadellen wie bei Oma: Das Original Rezept & Tipps

Frikadellen wie bei Oma: Das Original Rezept & Tipps

August 11, 2025 by BrigittesAbendessen

Frikadellen wie bei Oma – wer erinnert sich nicht an den Duft, der durchs ganze Haus zog, wenn Oma in der Küche stand und diese köstlichen Fleischpflanzerl zubereitete? Saftig, würzig und einfach unwiderstehlich, sind Frikadellen mehr als nur ein Gericht; sie sind eine Kindheitserinnerung, ein Stück Heimat und pure Gemütlichkeit.

Die Geschichte der Frikadelle reicht weit zurück, und jede Region hat ihre eigene Variante. Ob Bulette in Berlin, Fleischküchle in Süddeutschland oder eben Frikadelle im Rest des Landes – die Grundidee bleibt gleich: Hackfleisch, vermischt mit Gewürzen und Brot, zu einem flachen Laib geformt und goldbraun gebraten. Doch was macht Omas Frikadellen so besonders?

Es ist die Liebe zum Detail, die sorgfältige Auswahl der Zutaten und natürlich das geheime Familienrezept, das von Generation zu Generation weitergegeben wird. Frikadellen wie bei Oma sind nicht nur unglaublich saftig und aromatisch, sondern auch vielseitig einsetzbar. Ob warm oder kalt, als Beilage zu Kartoffelsalat, im Brötchen oder einfach pur – sie schmecken einfach immer. Und das Beste daran? Sie sind kinderleicht zuzubereiten! In diesem Rezept verrate ich Ihnen, wie Sie den authentischen Geschmack von Omas Frikadellen auch zu Hause genießen können. Lassen Sie uns gemeinsam in Erinnerungen schwelgen und diese köstliche Tradition wieder aufleben lassen!

Frikadellen wie bei Oma this Recipe

Zutaten:

  • 500g gemischtes Hackfleisch (Rind und Schwein)
  • 1 altbackenes Brötchen (ca. 50g)
  • 100ml Milch
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Ei (Größe M)
  • 2 EL gehackte Petersilie
  • 1 TL Senf (mittelscharf)
  • 1 TL Majoran (getrocknet)
  • 1/2 TL Paprikapulver (edelsüß)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paniermehl (nach Bedarf)
  • Öl oder Butterschmalz zum Braten

Vorbereitung des Hackfleischteigs:

  1. Das Brötchen einweichen: Zuerst weichen wir das altbackene Brötchen in der Milch ein. Das Brötchen sollte vollständig mit Milch bedeckt sein. Lasst es etwa 10-15 Minuten ziehen, bis es schön weich ist. Das ist wichtig, damit die Frikadellen später schön saftig werden.
  2. Zwiebeln und Knoblauch vorbereiten: Während das Brötchen einweicht, schälen wir die Zwiebel und die Knoblauchzehen. Die Zwiebel wird fein gewürfelt. Ich empfehle, die Zwiebel wirklich fein zu schneiden, damit sie sich gut in den Teig einfügt und später nicht mehr stört. Den Knoblauch pressen oder ebenfalls sehr fein hacken.
  3. Brötchen ausdrücken: Wenn das Brötchen gut eingeweicht ist, nehmen wir es aus der Milch und drücken es gut aus. Es sollte möglichst wenig Flüssigkeit zurückbleiben. Die ausgedrückte Milch könnt ihr wegschütten.
  4. Alle Zutaten vermengen: Jetzt kommt alles zusammen! In einer großen Schüssel geben wir das Hackfleisch, das ausgedrückte Brötchen, die gewürfelte Zwiebel, den Knoblauch, das Ei, die gehackte Petersilie, den Senf, Majoran und Paprikapulver.
  5. Würzen: Mit Salz und Pfeffer würzen wir den Teig kräftig. Hier ist es wichtig, gut abzuschmecken. Lieber etwas mehr würzen, da beim Braten ein Teil des Geschmacks verloren geht. Ich persönlich mag es, wenn die Frikadellen etwas pikanter sind.
  6. Teig kneten: Nun kneten wir den Teig mit den Händen gut durch. Das ist wichtig, damit sich alle Zutaten gut miteinander verbinden und eine homogene Masse entsteht. Knetet den Teig mindestens 5 Minuten lang. Je besser ihr knetet, desto besser werden die Frikadellen.
  7. Konsistenz prüfen: Die Konsistenz des Teigs sollte nicht zu feucht sein. Wenn der Teig zu klebrig ist, könnt ihr etwas Paniermehl hinzufügen. Das Paniermehl bindet die überschüssige Flüssigkeit und sorgt dafür, dass sich die Frikadellen besser formen lassen. Gebt das Paniermehl löffelweise hinzu und knetet den Teig nach jeder Zugabe erneut durch, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Der Teig sollte sich gut formen lassen, ohne an den Händen zu kleben.
  8. Ruhezeit: Den fertigen Hackfleischteig decken wir ab und stellen ihn für mindestens 30 Minuten, besser noch für 1 Stunde, in den Kühlschrank. Durch die Ruhezeit können sich die Aromen besser entfalten und der Teig wird fester, was das Formen erleichtert.

Formen und Braten der Frikadellen:

  1. Frikadellen formen: Nach der Ruhezeit nehmen wir den Hackfleischteig aus dem Kühlschrank. Mit leicht feuchten Händen formen wir aus dem Teig Frikadellen. Die Größe könnt ihr selbst bestimmen, aber ich finde, sie sollten nicht zu groß sein, damit sie gleichmäßig durchgaren. Ich forme sie meistens etwa handtellergroß und ca. 1,5 cm dick.
  2. Paniermehl vorbereiten (optional): Wenn ihr möchtet, könnt ihr die Frikadellen vor dem Braten noch in Paniermehl wenden. Das sorgt für eine knusprige Kruste. Gebt dazu etwas Paniermehl auf einen flachen Teller und wendet die Frikadellen darin, bis sie rundherum mit Paniermehl bedeckt sind.
  3. Öl oder Butterschmalz erhitzen: In einer großen Pfanne erhitzen wir ausreichend Öl oder Butterschmalz. Das Fett sollte heiß genug sein, damit die Frikadellen beim Braten sofort Farbe bekommen, aber nicht zu heiß, damit sie nicht verbrennen.
  4. Frikadellen braten: Die Frikadellen legen wir vorsichtig in die heiße Pfanne. Achtet darauf, dass die Pfanne nicht zu voll ist, damit die Frikadellen gleichmäßig braten können.
  5. Wenden: Die Frikadellen braten wir von beiden Seiten goldbraun. Das dauert pro Seite etwa 5-7 Minuten, je nach Dicke der Frikadellen und Hitze der Pfanne. Wendet die Frikadellen vorsichtig, damit sie nicht zerbrechen.
  6. Garprobe: Um sicherzustellen, dass die Frikadellen durchgegart sind, könnt ihr eine Garprobe machen. Stecht mit einem Messer in die dickste Stelle der Frikadelle. Wenn der austretende Saft klar ist, sind die Frikadellen gar. Wenn der Saft noch rosa ist, müssen sie noch etwas länger braten.
  7. Warmhalten: Die fertigen Frikadellen legen wir auf einen Teller mit Küchenpapier, um überschüssiges Fett abzutropfen. Ihr könnt die Frikadellen im Backofen bei niedriger Temperatur (ca. 80°C) warmhalten, bis alle Frikadellen fertig gebraten sind.

Serviervorschläge:

Omas Frikadellen schmecken am besten warm, frisch aus der Pfanne. Dazu passen:

  • Kartoffelsalat
  • Bratkartoffeln
  • Püree
  • Gemischter Salat
  • Senf
  • Ketchup
  • Remoulade

Ich persönlich liebe sie am liebsten mit Kartoffelsalat und einem Klecks Senf. Aber auch als Burger-Patty oder kalt auf einem Brötchen sind sie ein Genuss. Lasst es euch schmecken!

Tipps und Tricks für perfekte Frikadellen:

  • Hackfleischqualität: Verwendet hochwertiges Hackfleisch vom Metzger eures Vertrauens. Das macht einen großen Unterschied im Geschmack.
  • Brötchenwahl: Statt eines Brötchens könnt ihr auch Semmelmehl verwenden. Dann müsst ihr die Milchmenge entsprechend anpassen.
  • Gewürze: Experimentiert mit den Gewürzen! Ihr könnt auch Kümmel, Muskatnuss oder Chili hinzufügen.
  • Zwiebeln andünsten: Für einen milderen Zwiebelgeschmack könnt ihr die Zwiebeln vor der Zugabe zum Hackfleischteig in etwas Butter andünsten.
  • Frikadellen einfrieren: Die Frikadellen lassen sich gut einfrieren. Bratet sie dazu nur kurz an und friert sie dann ein. Zum Auftauen und Fertigbraten einfach in die Pfanne geben.
Variationen:
  • Gefüllte Frikadellen: Füllt die Frikadellen vor dem Braten mit Käse, Speck oder Kräuterbutter.
  • Vegetarische Frikadellen: Ersetzt das Hackfleisch durch Linsen, Bohnen oder Tofu.
  • Fischfrikadellen: Verwendet Fischfilet anstelle von Hackfleisch.

Frikadellen wie bei Oma

Fazit:

Also, liebe Freunde der deftigen Küche, ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Rezept für Frikadellen wie bei Oma ein wenig Appetit machen! Ich bin wirklich überzeugt, dass diese Frikadellen mehr sind als nur ein Gericht – sie sind eine kleine Zeitreise zurück in die Küche unserer Großmütter, ein Stück Kindheitserinnerung auf dem Teller. Die Kombination aus dem herzhaften Hackfleisch, den frischen Kräutern und dem altbewährten Geheimnis, das in jeder einzelnen Frikadelle steckt, macht sie einfach unwiderstehlich.

Warum ihr dieses Rezept unbedingt ausprobieren müsst? Ganz einfach: Weil es schmeckt! Und weil es so einfach zuzubereiten ist, dass selbst Kochanfänger damit glänzen können. Aber es ist mehr als nur ein einfaches Rezept. Es ist ein Rezept, das Geschichten erzählt, das Wärme und Geborgenheit vermittelt. Es ist ein Rezept, das man gerne mit Familie und Freunden teilt, um gemeinsam schöne Momente zu erleben.

Und jetzt kommt das Beste: Die Variationsmöglichkeiten sind schier endlos! Ihr könnt zum Beispiel geriebenen Käse unter die Hackfleischmasse mischen, um den Frikadellen eine extra cremige Note zu verleihen. Oder wie wäre es mit ein paar fein gehackten Oliven oder getrockneten Tomaten für einen mediterranen Touch? Auch die Kräuter lassen sich nach Belieben variieren. Statt Petersilie und Schnittlauch könnt ihr zum Beispiel auch Thymian, Rosmarin oder Oregano verwenden. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Serviervorschläge gefällig? Die klassischen Frikadellen schmecken natürlich am besten mit Kartoffelsalat und Senf. Aber auch zu Bratkartoffeln, Spiegelei oder einfach nur mit einem frischen Bauernbrot sind sie ein Gedicht. Und wer es etwas moderner mag, kann die Frikadellen auch als Burger-Patties verwenden oder in einem Wrap mit Salat und Joghurt-Dip genießen.

Ich persönlich liebe es ja, die Frikadellen am nächsten Tag kalt auf einem Brötchen mit etwas Remoulade zu essen. Das ist der perfekte Snack für unterwegs oder für ein schnelles Mittagessen im Büro. Aber egal, wie ihr sie am liebsten esst, ich bin mir sicher, dass euch diese Frikadellen schmecken werden!

Also, worauf wartet ihr noch? Schwingt den Kochlöffel und probiert dieses Rezept für Frikadellen wie bei Oma unbedingt aus! Ich bin schon ganz gespannt darauf, eure Kreationen zu sehen und eure Erfahrungen zu hören. Teilt eure Fotos und Kommentare gerne auf meinen Social-Media-Kanälen oder hinterlasst mir eine Nachricht unter diesem Artikel. Ich freue mich auf eure Rückmeldungen!

Lasst es euch schmecken und viel Spaß beim Kochen!

Ein kleiner Tipp noch:

Wenn ihr die Frikadellen vorbereiten möchtet, könnt ihr die Hackfleischmasse bereits am Vortag zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren. So haben die Aromen genügend Zeit, sich zu entfalten, und die Frikadellen schmecken noch intensiver. Und wenn ihr mal zu viele Frikadellen gemacht habt, könnt ihr sie problemlos einfrieren. So habt ihr immer einen leckeren Vorrat für spontane Gelüste.


Frikadellen wie bei Oma: Das Original Rezept & Tipps

Saftige Frikadellen nach Omas Art. Einfach zuzubereiten und unglaublich lecker. Perfekt als Hauptgericht oder für unterwegs.

Prep Time20 Minuten
Cook Time25 Minuten
Total Time45 Minuten
Category: Abendessen
Yield: 12 Frikadellen
Save This Recipe

Ingredients

Zutaten:

500 g Gehacktes (gemischt)
1 Zwiebel, fein gehackt
1 altbackenes Brötchen, eingeweicht und ausgedrückt
1 Ei
1 EL Senf
1 TL Majoran
Salz und Pfeffer nach Geschmack
Öl zum Braten

  • 500 g Gehacktes (gemischt)
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 1 altbackenes Brötchen, eingeweicht und ausgedrückt
  • 1 Ei
  • 1 EL Senf
  • 1 TL Majoran
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Öl zum Braten

Instructions

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  1. In einer großen Schüssel Mehl, Salz und Hefe vermengen.
  2. Wasser hinzufügen und zu einem Teig verrühren.
  3. Knoblauch und Olivenöl unterrühren.
  4. Teig 12 Stunden

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Notes

  • Die Frikadellen können auch im Ofen gebacken werden.
  • Für eine vegetarische Variante können die Frikadellen mit Tofu zubereitet werden.

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