Gulasch Einfach Lecker – allein diese Worte zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht und den Duft von zarter Paprika und langsam geschmortem Fleisch in meine Gedanken. Ich glaube, wir alle kennen dieses Gefühl, wenn der verlockende Duft eines köstlichen Gulaschs durch die Küche zieht und sofort Behaglichkeit sowie Vorfreude auf ein herzhaftes Essen weckt. Es ist weit mehr als nur ein Gericht; es ist eine Umarmung von innen, besonders an kühleren Tagen. Die tiefe, würzige Soße und das butterzarte Fleisch, das förmlich auf der Zunge zergeht, machen es zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Ursprünglich aus Ungarn stammend, wo es als „Gulyás“ eine lange Tradition als deftiges Hirtenmahl genießt, hat sich das Gulasch zu einem weltweiten Klassiker entwickelt. Es repräsentiert die Wärme und Herzlichkeit der ungarischen Küche und wurde im Laufe der Jahrhunderte in unzähligen Variationen interpretiert, wobei jede Familie ihre eigene, geheime Note hinzufügt. Diese reiche Geschichte hat dazu beigetragen, dass Gulasch auf der ganzen Welt geliebt wird.
Heute möchte ich Sie auf eine kulinarische Reise mitnehmen, die beweist, dass die Zubereitung eines authentischen und geschmackvollen Gulaschs nicht kompliziert sein muss. Mit meinem heutigen Rezept zaubern Sie im Handumdrehen ein Gericht auf den Tisch, das wirklich Gulasch Einfach Lecker ist und der ganzen Familie schmeckt. Es ist die perfekte Kombination aus intensiver Geschmackstiefe und überraschender Einfachheit, die dieses Gericht so unwiderstehlich macht und immer wieder begeistert.
Zutaten:
- 1,5 kg Rindergulaschfleisch: Am besten aus der Keule oder der Schulter, in etwa 3-4 cm große Würfel geschnitten und gut pariert. Achten Sie auf eine gute Qualität, das ist die Basis für ein wirklich Gulasch Einfach Lecker.
- 1 kg Zwiebeln: Große Gemüsezwiebeln oder Küchenzwiebeln, geschält und grob gewürfelt. Keine Sorge, die Zwiebeln zerfallen später vollständig und geben dem Gulasch seine Süße und Bindung.
- 4-5 EL Öl oder Butterschmalz: Zum Anbraten des Fleisches und der Zwiebeln. Butterschmalz verleiht einen besonders feinen Geschmack.
- 2 EL Tomatenmark: Konzentriert den Geschmack und sorgt für eine schöne Farbe.
- 3-4 Zehen Knoblauch: Fein gehackt oder gepresst, für eine aromatische Tiefe.
- 300 ml trockener Rotwein: Ein kräftiger Rotwein wie Spätburgunder oder Merlot eignet sich hervorragend zum Ablöschen. Er fügt eine wunderbare Komplexität hinzu.
- 500 ml Rinderbrühe: Gerne selbstgemacht, aber auch eine gute gekaufte Brühe ist in Ordnung.
- 2-3 EL edelsüßes Paprikapulver: Für die klassische Gulaschfarbe und -geschmack. Achten Sie auf frisches Paprikapulver.
- 1-2 TL scharfes Paprikapulver: Je nach gewünschter Schärfe, optional.
- 1 TL Kümmel: Ganzer oder gemahlener Kümmel, er unterstützt die Verdauung und passt hervorragend zum Gulasch.
- 2-3 Lorbeerblätter: Für eine würzige Note.
- 2-3 Pimentkörner: Ebenfalls für eine feine Würze.
- Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer: Zum Würzen während und am Ende des Kochvorgangs.
- Optional zur Bindung: 1-2 EL Mehl oder Speisestärke (mit etwas Wasser angerührt), alternativ eine geriebene Kartoffel oder ein Stück dunkles Brot.
- Optional zur Verfeinerung: Ein Schuss Balsamicoessig oder ein Löffel Crème fraîche kurz vor dem Servieren.
- Optional für eine fruchtige Note: Ein Spritzer Zitronensaft oder Orangensaft am Ende.
Vorbereitung der Zutaten
Die Vorbereitung ist das A und O für ein gelungenes und Gulasch Einfach Lecker. Nehmen Sie sich dafür ausreichend Zeit, denn gut vorbereitete Zutaten sparen Ihnen später viel Hektik und Frustration.
- Zuerst das Rindergulaschfleisch: Ich nehme es immer etwa eine Stunde vor dem Kochen aus dem Kühlschrank, damit es Raumtemperatur annehmen kann. Das ist wichtig, damit das Fleisch beim Anbraten nicht schockiert wird und eine schöne Kruste entwickeln kann. Tupfen Sie die Fleischwürfel mit Küchenpapier gründlich trocken. Überschüssige Feuchtigkeit würde dazu führen, dass das Fleisch eher kocht als brät, und wir wollen ja diese herrlichen Röstaromen. Wenn die Würfel zu groß sind, schneiden Sie sie in mundgerechte Stücke von etwa 3-4 cm Kantenlänge.
- Die Zwiebeln sind der zweite Hauptdarsteller. Schälen Sie die Zwiebeln und schneiden Sie sie in grobe Würfel. Keine Sorge um die Größe, sie werden während des langen Schmorprozesses vollständig zerfallen und dem Gulasch seine natürliche Süße und Bindung verleihen. Glauben Sie mir, eine große Menge Zwiebeln ist hier absolut kein Fehler, sondern ein Geheimnis für ein wirklich leckeres Gulasch.
- Den Knoblauch schälen und fein hacken oder durch eine Knoblauchpresse drücken. Ich persönlich mag es, wenn er sehr fein ist, damit er sich gut im Gulasch verteilt und keine großen Stücke bleiben.
- Messen Sie alle Gewürze – Paprikapulver, Kümmel, Lorbeerblätter, Pimentkörner – ab und legen Sie sie bereit. So haben Sie alles griffbereit, wenn es losgeht und können die Schritte flüssig nacheinander ausführen. Dies ist besonders wichtig, wenn Sie das Tomatenmark anrösten, denn dieser Schritt geht schnell und erfordert Aufmerksamkeit.
- Stellen Sie den Rotwein und die Rinderbrühe bereit, idealerweise in der Nähe des Herdes. So können Sie schnell ablöschen, wenn die Zeit reif ist.
Anbraten und Schmoren – Das Herzstück des Gulaschs
Hier beginnt die Magie. Das Anbraten und das lange Schmoren sind entscheidend für den tiefen und komplexen Geschmack, der ein Gulasch Einfach Lecker ausmacht.
- Einen großen, schweren Topf oder Bräter (gerne einen Gusseisentopf) auf mittelhoher Stufe erhitzen. Geben Sie etwa die Hälfte des Öls oder Butterschmalzes hinein. Lassen Sie es richtig heiß werden, aber nicht rauchen.
- Das Fleisch portionsweise anbraten: Geben Sie nur so viel Fleisch in den Topf, dass der Boden gerade so bedeckt ist und die Stücke sich nicht berühren. So kann das Fleisch richtig bräunen und bekommt herrliche Röstaromen, die später den Geschmack des Gulaschs ausmachen. Drängeln Sie nicht zu viele Stücke in den Topf! Braten Sie jede Portion von allen Seiten goldbraun an. Das dauert pro Portion etwa 5-7 Minuten. Nehmen Sie das angebratene Fleisch aus dem Topf und legen Sie es beiseite. Wiederholen Sie diesen Vorgang, bis alles Fleisch angebraten ist, und geben Sie bei Bedarf noch etwas Öl oder Butterschmalz hinzu. Diese Röstaromen, die sich am Topfboden bilden (der sogenannte „Bratensatz“), sind Gold wert und werden später mit der Flüssigkeit gelöst.
- Sobald das gesamte Fleisch angebraten und beiseitegestellt ist, geben Sie das restliche Öl oder Butterschmalz in den Topf. Geben Sie die gewürfelten Zwiebeln hinzu und lassen Sie diese bei mittlerer Hitze langsam und geduldig andünsten. Das ist ein wichtiger Schritt, der oft unterschätzt wird! Die Zwiebeln sollten nicht nur glasig, sondern wirklich schön weich und leicht goldbraun werden. Das kann gut und gerne 10-15 Minuten dauern. Durch dieses lange Anbraten entwickeln die Zwiebeln ihre Süße und verlieren ihre Schärfe, was entscheidend für den späteren Geschmack ist. Rühren Sie immer wieder um, damit nichts anbrennt.
- Wenn die Zwiebeln die gewünschte Konsistenz haben, geben Sie den gehackten Knoblauch und das Tomatenmark hinzu. Rühren Sie alles gut um und lassen Sie es für etwa 2-3 Minuten mitbraten. Achten Sie darauf, das Tomatenmark nicht anbrennen zu lassen, da es sonst bitter wird. Durch das Anrösten des Tomatenmarks entwickelt es einen tieferen, intensiveren Geschmack.
- Nun ist es Zeit für die Gewürze: Geben Sie das edelsüße und scharfe Paprikapulver sowie den Kümmel hinzu. Rühren Sie alles kurz unter und lassen Sie es nur etwa 30 Sekunden mitrösten. Vorsicht: Paprikapulver verbrennt leicht! Ist es erst einmal verbrannt, wird es bitter und verdirbt den Geschmack.
- Löschen Sie das Ganze sofort mit dem Rotwein ab. Kratzen Sie dabei mit einem Kochlöffel den gesamten Bratensatz vom Boden des Topfes. Dieser Bratensatz ist voller Geschmack und bildet die Grundlage für unsere Soße. Lassen Sie den Rotwein nun kräftig aufkochen und für etwa 5-7 Minuten reduzieren, bis der größte Teil des Alkohols verkocht ist und sich der Duft verändert hat.
- Geben Sie das zuvor angebratene Fleisch zurück in den Topf. Füllen Sie mit der Rinderbrühe auf, sodass das Fleisch gerade so bedeckt ist. Fügen Sie die Lorbeerblätter und Pimentkörner hinzu. Würzen Sie das Gulasch leicht mit Salz und Pfeffer. Aber nicht zu viel, denn der Geschmack konzentriert sich beim Schmoren noch.
- Bringen Sie das Gulasch zum Kochen, reduzieren Sie dann die Hitze auf die niedrigste Stufe, sodass es nur noch ganz leicht köchelt. Legen Sie den Deckel auf den Topf.
- Die lange Schmorzeit beginnt: Lassen Sie das Gulasch nun für mindestens 2,5 bis 3 Stunden schmoren, besser noch 3,5 bis 4 Stunden. Das Geheimnis eines wirklich zarten und aromatischen Gulaschs ist Zeit. Je länger es schmort, desto zarter wird das Fleisch und desto intensiver verschmelzen die Aromen. Rühren Sie während dieser Zeit gelegentlich um und prüfen Sie, ob noch genug Flüssigkeit vorhanden ist. Falls die Soße zu stark einkocht, können Sie immer noch etwas heiße Brühe oder Wasser nachgießen. Das Ziel ist eine sämige, aber nicht zu dicke Soße.
Verfeinern und Abschmecken
Nach der langen Schmorzeit ist es an der Zeit, dem Gulasch den letzten Schliff zu geben und sicherzustellen, dass es perfekt ist. Ein Gulasch Einfach Lecker zeichnet sich durch seine ausgewogenen Aromen aus.
- Nach der angegebenen Schmorzeit sollte das Fleisch butterzart sein und sich fast von selbst zerteilen lassen. Nehmen Sie ein Stück Fleisch heraus und probieren Sie es. Es sollte auf der Zunge zergehen.
- Entfernen Sie die Lorbeerblätter und Pimentkörner aus dem Gulasch. Sie haben ihren Zweck erfüllt und genug Aroma abgegeben.
- Die Bindung der Soße: Wenn Ihnen die Soße noch nicht sämig genug ist, gibt es verschiedene Möglichkeiten, sie zu binden.
- Mit Mehl oder Speisestärke: Rühren Sie 1-2 Esslöffel Mehl oder Speisestärke mit etwas kaltem Wasser glatt. Gießen Sie diese Mischung unter ständigem Rühren in das köchelnde Gulasch und lassen Sie es nochmals kurz aufkochen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Achtung: Nicht zu viel auf einmal, lieber nach und nach hinzufügen.
- Mit geriebener Kartoffel: Eine geschälte, rohe Kartoffel fein reiben und zum Gulasch geben. Die Stärke der Kartoffel bindet die Soße auf natürliche Weise und gibt zusätzlichen Geschmack.
- Mit Brot: Ein Stück dunkles Brot (Graubrot oder Roggenbrot), ohne Rinde, zerbröseln und im Gulasch auflösen lassen. Auch das bindet die Soße hervorragend.
Ich persönlich bevorzuge die Kartoffel- oder Brotmethode, da sie den Geschmack nicht verwässert und eine sehr natürliche Sämigkeit erzeugt.
- Abschmecken ist der Schlüssel: Jetzt ist der Moment gekommen, das Gulasch final abzuschmecken. Fügen Sie nach Belieben mehr Salz und frisch gemahlenen Pfeffer hinzu. Manche mögen einen Hauch von Schärfe, hier können Sie noch etwas Cayennepfeffer oder mehr scharfes Paprikapulver dazugeben.
- Zur Verfeinerung (optional): Ein Spritzer Balsamicoessig kann dem Gulasch eine wunderbare Tiefe und eine leichte Säure verleihen, die den Geschmack abrundet. Auch ein Teelöffel Zucker oder Honig kann die Süße der Zwiebeln noch verstärken und das Aroma harmonisieren. Manchmal gebe ich auch einen Spritzer Zitronen- oder Orangensaft hinzu, um eine fruchtige Frische zu bekommen. Ein Löffel Crème fraîche oder Schmand kurz vor dem Servieren macht das Gulasch besonders cremig und mildert eventuelle Schärfe ab.
- Lassen Sie das Gulasch nach dem Abschmecken nochmals 5-10 Minuten leise köcheln, damit sich alle neuen Aromen gut verbinden können.
Serviervorschlag
Ein Gulasch Einfach Lecker verdient es, mit den passenden Beilagen serviert zu werden, um das Geschmackserlebnis perfekt abzurunden. Hier sind einige meiner Lieblingsvorschläge:
- Kartoffeln in allen Variationen: Salzkartoffeln, Pellkartoffeln, Kartoffelklöße, Spätzle oder breite Nudeln (Bandnudeln) sind klassische und hervorragende Begleiter, da sie die köstliche Soße gut aufnehmen.
- Frische Beilagen: Ein frischer grüner Salat mit einem leichten Vinaigrette-Dressing bildet einen schönen Kontrast zum deftigen Gulasch.
- Brot: Ein gutes Stück frisches Bauernbrot oder Baguette ist ebenfalls ideal, um die letzten Reste der wunderbaren Soße vom Teller zu wischen.
- Sauerrahm oder Crème fraîche: Ein kleiner Klecks auf dem Gulasch vor dem Servieren sorgt für zusätzliche Cremigkeit und eine milde Note.
Ein kleiner Tipp noch: Gulasch schmeckt oft am besten, wenn es einen Tag durchgezogen ist. Die Aromen können sich dann noch intensiver entfalten. Sie können es also wunderbar vorbereiten!

Fazit:
Meine lieben Kochfreunde, wir sind am Ende unserer kulinarischen Reise angelangt, und ich hoffe aufrichtig, dass ich Ihre Begeisterung für dieses wundervolle Gericht wecken konnte. Nachdem wir gemeinsam die einzelnen Schritte durchlaufen haben, möchte ich noch einmal zusammenfassen, warum dieses Gulaschrezept nicht nur ein weiteres Gericht in Ihrer Sammlung sein sollte, sondern ein absolutes Muss für jeden, der herzhafte, seelenwärmende Küche liebt.
Warum dieses Gulasch ein absolutes Muss ist
Dieses Gulasch, das ich Ihnen hier präsentiert habe, ist weit mehr als nur eine Zusammenstellung von Zutaten. Es ist ein Versprechen: das Versprechen eines unglaublich tiefen, reichen Geschmacks, der stundenlang auf der Zunge bleibt und Sie direkt in die Arme von Komfort und Gemütlichkeit schließt. Die Kunst, ein so komplexes Aroma mit relativ einfachen Mitteln zu erzeugen, macht dieses Rezept zu einem wahren Juwel. Es beweist, dass man kein Sternekoch sein muss, um ein Gericht zu zaubern, das den Gaumen verzaubert und Herzen erwärmt. Die Kombination aus zartem Fleisch, der süßlich-rauchigen Paprikanote und der tiefen Würze der Brühe schafft eine Harmonie, die einfach unschlagbar ist. Es ist ein Gericht, das Erinnerungen weckt und neue schafft. Ein wahrer Klassiker, neu interpretiert, um auch in der modernen Küche seinen Platz zu finden. Ich bin überzeugt, dass dieses Rezept beweist, wie ein wirklich Gulasch Einfach Lecker sein kann, ohne dabei kompliziert zu werden und dabei die Seele eines traditionellen Gerichts vollends einzufangen. Die Freude am Essen und die Zufriedenheit, die ein solch wärmendes Gericht bereitet, sind unbezahlbar. Es ist ein Gericht, das nicht nur satt macht, sondern auch die Seele nährt, perfekt für kühle Abende oder festliche Zusammenkünfte.
Vielseitige Begleiter und kreative Abwandlungen
Nun zum krönenden Abschluss, den Beilagen und Ihren persönlichen Noten. Ein Gulasch wie dieses lebt von seinen Begleitern. Klassisch serviert man es natürlich mit hausgemachten Spätzle, die die sämige Soße perfekt aufnehmen, oder mit lockeren Semmelknödeln, die sich vollsaugen und ein Fest für den Gaumen sind. Aber auch Salzkartoffeln, Pellkartoffeln oder einfache breite Bandnudeln passen hervorragend und bieten eine wunderbare Grundlage für das reichhaltige Gericht. Vergessen Sie nicht einen frischen Klecks saure Sahne oder Crème fraîche und etwas frisch gehackte Petersilie als Garnitur – das verleiht dem Ganzen nicht nur optisch den letzten Schliff, sondern bringt auch eine angenehme Frische mit sich. Wer es etwas exotischer mag, kann auch Kartoffelpüree oder sogar cremige Polenta dazu reichen, die eine schöne Texturkontrast bieten. Ein knackiger grüner Salat mit einem leichten Dressing kann zudem eine willkommene Abwechslung sein und die Schwere des Gulaschs ausbalancieren.
Die Schönheit dieses Rezepts liegt auch in seiner Wandlungsfähigkeit. Fühlen Sie sich frei, es zu Ihrem eigenen zu machen! Vielleicht möchten Sie eine Prise Kümmel hinzufügen, um dem Gulasch eine noch traditionellere ungarische Note zu verleihen, oder einen Hauch von Chilipulver für etwas mehr Schärfe. Für eine tiefere Umami-Note könnten Sie Pilze wie Champignons oder Steinpilze hinzufügen, die mitgekocht werden und dem Gericht eine erdige Tiefe verleihen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Fleischsorten – statt reinem Rind können Sie auch eine Mischung aus Rind und Schwein verwenden, oder sogar Wildgulasch zubereiten, indem Sie Wildschwein- oder Hirschfleisch einsetzen, was dem Gericht einen noch rustikaleren Charakter verleiht. Eine weitere Option ist die Zugabe von Wurzelgemüse wie Karotten und Sellerie in Würfeln, die dem Gericht eine zusätzliche Süße und Textur verleihen und es noch nahrhafter machen. Und wenn Sie einen Slow Cooker besitzen, ist dieses Rezept ideal dafür geeignet, das Gulasch über Stunden sanft zu schmoren, wodurch das Fleisch noch zarter wird und die Aromen sich noch intensiver verbinden, ohne dass Sie ständig am Herd stehen müssen.
Ihr kulinarisches Abenteuer wartet!
Ich lade Sie von ganzem Herzen ein, dieses Rezept auszuprobieren. Nehmen Sie sich die Zeit, genießen Sie den Prozess des Kochens und lassen Sie sich vom wunderbaren Duft verführen, der Ihr Zuhause erfüllen wird. Kochen ist Liebe, und ein selbstgemachtes Gulasch ist die perfekte Art, diese Liebe zu teilen – mit Ihrer Familie, Freunden oder einfach sich selbst. Es ist ein Gericht, das Geschichten erzählt und Menschen zusammenbringt. Zögern Sie nicht länger und wagen Sie den Sprung in die Welt des selbstgemachten Gulaschs! Sie werden es nicht bereuen, versprochen.
Und das Wichtigste: Wenn Sie dieses Gulasch zubereitet haben, würde ich mich unglaublich freuen, von Ihren Erfahrungen zu hören. Teilen Sie Ihre Fotos, Ihre Anpassungen oder einfach nur Ihre Gedanken in den Kommentaren unter diesem Artikel. Haben Sie eine bestimmte Beilage gewählt? Eine Zutat abgewandelt? Vielleicht haben Sie eine neue Lieblingstechnik entdeckt? Ich bin gespannt auf Ihre kreativen Ideen und wie Sie dieses Gericht zu Ihrem persönlichen Meisterwerk gemacht haben. Ihr Feedback ist nicht nur für mich wertvoll, sondern auch für andere Leser, die nach Inspiration suchen und vielleicht noch den letzten Anstoß brauchen, um dieses Rezept auszuprobieren. Lassen Sie uns gemeinsam eine Gemeinschaft von Kochbegeisterten aufbauen, die sich gegenseitig inspiriert und ermutigt.
Vielen Dank, dass Sie mich auf dieser Reise begleitet haben. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Nachkochen und einen guten Appetit!

Einfaches Gulasch Rezept: Zartes Rind & voller Geschmack
Ein einfaches und dennoch geschmackvolles Rezept für zartes Rindergulasch mit einer tiefen, würzigen Soße. Ideal für die ganze Familie und perfekt vorzubereiten.
Zutaten
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1,5 kg Rindergulaschfleisch, in 3-4 cm große Würfel geschnitten
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1 kg Zwiebeln, grob gewürfelt
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4-5 EL Öl oder Butterschmalz
-
2 EL Tomatenmark
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3-4 Zehen Knoblauch, fein gehackt
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300 ml zusätzliche Rinderbrühe und 2 EL Rotweinessig (als Rotwein-Ersatz)
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500 ml Rinderbrühe
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2-3 EL edelsüßes Paprikapulver
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1-2 TL scharfes Paprikapulver (optional)
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1 TL Kümmel (ganz oder gemahlen)
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2-3 Lorbeerblätter
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2-3 Pimentkörner
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Salz
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Frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
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Optional zur Bindung: 1-2 EL Mehl oder Speisestärke (mit Wasser angerührt), alternativ 1 geriebene Kartoffel oder 1 Stück dunkles Brot
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Optional zur Verfeinerung: Schuss Balsamicoessig, 1 TL Zucker/Honig, Spritzer Zitronen-/Orangensaft, Löffel Crème fraîche/Schmand
Anweisungen
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Step 1
Rindergulaschfleisch trocken tupfen und auf Raumtemperatur bringen. Zwiebeln grob würfeln, Knoblauch fein hacken. Alle Gewürze, Brühe und die nicht-alkoholische Rotwein-Alternative (zusätzliche Rinderbrühe und Rotweinessig) bereitstellen. -
Step 2
Einen großen, schweren Topf oder Bräter auf mittelhoher Stufe erhitzen. Etwa die Hälfte des Öls/Butterschmalzes hineingeben. Fleisch portionsweise goldbraun anbraten und beiseitelegen, um Röstaromen zu entwickeln. -
Step 3
Restliches Öl/Butterschmalz in den Topf geben. Die gewürfelten Zwiebeln bei mittlerer Hitze 10-15 Minuten lang weich und leicht goldbraun andünsten, dabei gelegentlich umrühren. -
Step 4
Gehackten Knoblauch und Tomatenmark hinzufügen, 2-3 Minuten mitbraten. Edelsüßes und scharfes Paprikapulver sowie Kümmel unterrühren und nur etwa 30 Sekunden mitrösten, um ein Verbrennen zu vermeiden. -
Step 5
Sofort mit der zusätzlichen Rinderbrühe und dem Rotweinessig ablöschen. Den gesamten Bratensatz vom Topfboden lösen. Die Flüssigkeit kräftig aufkochen und für 5-7 Minuten reduzieren lassen. -
Step 6
Das angebratene Fleisch zurück in den Topf geben. Mit der restlichen Rinderbrühe auffüllen, bis das Fleisch gerade so bedeckt ist. Lorbeerblätter und Pimentkörner hinzufügen. Leicht mit Salz und Pfeffer würzen. Das Gulasch zum Kochen bringen, dann die Hitze auf die niedrigste Stufe reduzieren und zugedeckt 2,5-4 Stunden schmoren, bis das Fleisch butterzart ist. Gelegentlich umrühren und bei Bedarf heiße Brühe nachgießen. -
Step 7
Lorbeerblätter und Pimentkörner entfernen. Falls die Soße nicht sämig genug ist, mit einer Mehl-/Speisestärke-Mischung, einer geriebenen Kartoffel oder zerbröseltem dunklem Brot binden und kurz aufkochen. Das Gulasch final mit Salz und Pfeffer abschmecken. Optional: Einen Schuss Balsamicoessig, 1 TL Zucker/Honig, einen Spritzer Zitronen-/Orangensaft oder etwas Cayennepfeffer hinzufügen. Kurz ziehen lassen. -
Step 8
Das Gulasch mit Salzkartoffeln, Kartoffelklößen, Spätzle oder breiten Nudeln sowie einem frischen grünen Salat servieren. Optional mit einem Klecks Crème fraîche oder Schmand verfeinern.
Wichtige Informationen
Nährwerte (Pro Portion)
Es ist wichtig, diese Informationen als ungefähr zu betrachten und nicht als definitive Gesundheitsberatung zu verwenden.
Allergie-Informationen
Bitte überprüfen Sie die Zutaten auf mögliche Allergene und konsultieren Sie bei Zweifeln einen Gesundheitsfachmann.





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